Beispielbeitrag No. 1
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Beispielbeitrag No. 1

Jemand muss­te Josef K. ver­leum­det haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hät­te, wur­de er eines Mor­gens ver­haf­tet. »Wie ein Hund!« sag­te er, es war, als soll­te die Scham ihn über­le­ben. Als Gre­gor Sam­sa eines Mor­gens aus unru­hi­gen Träu­men erwach­te, fand er sich in sei­nem Bett zu einem unge­heue­ren Unge­zie­fer verwandelt.

Und es war ihnen wie eine Bestä­ti­gung ihrer neu­en Träu­me und guten Absich­ten, als am Zie­le ihrer Fahrt die Toch­ter als ers­te sich erhob und ihren jun­gen Kör­per dehn­te. »Es ist ein eigen­tüm­li­cher Appa­rat«, sag­te der Offi­zier zu dem For­schungs­rei­sen­den und über­blick­te mit einem gewis­ser­ma­ßen bewun­dern­den Blick den ihm doch wohl­be­kann­ten Appa­rat. Sie hät­ten noch ins Boot sprin­gen kön­nen, aber der Rei­sen­de hob ein schwe­res, gekno­te­tes Tau vom Boden, droh­te ihnen damit und hielt sie dadurch von dem Sprun­ge ab.

In den letz­ten Jahr­zehn­ten ist das Inter­es­se an Hun­ger­künst­lern sehr zurück­ge­gan­gen. Aber sie über­wan­den sich, umdräng­ten den Käfig und woll­ten sich gar nicht fort­rüh­ren. Jemand muss­te Josef K. ver­leum­det haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hät­te, wur­de er eines Mor­gens ver­haf­tet. »Wie ein Hund!« sag­te er, es war, als soll­te die Scham ihn überleben.